Warum nicht im Herbst eine artenreiche Mischung säen?

Der richtige Saatzeitpunkt ist ein ganz wichtiger Faktor...

Herbstsaatgen führen – umfassende Versuche haben dies gezeigt – zu einem massiven Artenverlust. Bei Herbstsaaten, vor allem auf nährstoffreichen Böden, profitieren vor allem die Gräser. Sie profitieren von den für sie optimalen Wachstumsbedingungen und Konkurrenzierung so die noch schwachen Wildblumen.

Bester Saatzeitpunkt: April – Mitte Juni

Der richtige Saatzeitpunkt ist ein ganz wichtiger Faktor, damit eine artenreiche Pflanzengesellschaft richtig Fuss fassen kann. Wird der richtige Saatzeitpunkt wegen „höherer Gewalt“ verpasst (z.B. ungünstige Witterung, Bauverzögerung, zu wenig gut abgesetztes Saatbett usw.) ist es besser, die Aussaat auf nächstes Frühjahr zu verschieben! Am besten säen Sie eine nicht überwinternde Gründüngung.
Grund: Nachträgliche Übersaaten in misslungene Anlagen verursachen Mehrkosten und führen nicht mehr zum gewünschten Erfolg. Ein verpasstes Halbjahr bringt oftmals eine Riesenchance. Durch mehrmaliges Bearbeiten der Fläche kann die Anlage sehr wirkungsvoll und umweltschonend von unerwünschten Beikräutern befreit werden.

Herbstsaat-September.jpg
Ergebnis einer Herbstsaat nach 1Jahr Ein Gräserbetonter bestand mit wenigen Blumen ist meist das Ergebnis.

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