Rasen-Renovation nach Sommerstress

wenige Schritte zur erfolgreichen Regeneration

Die Rasenflächen haben in verschiedenen Regionen der Schweiz, durch die Trockenheit, Schaden genommen. Allenfalls sind durch Krankheiten und Schädlingsbefall (z.B. Engerlinge) grössere Lücken entstanden.

Ab Mitte August bis Ende September bietet sich die Möglichkeit diese Flächen fachgerecht zu sanieren. Im Herbst sind die Böden noch warm und die Keimung der Nachsaat verläuft sehr schnell. Der Unkraut- und Hirsendruck ist viel kleiner als im Frühjahr. 

Trotz morgendlichem Tau sollten allerdings in trockenen Perioden die sanierten Flächen bewässert werden. Das folgende 10 Punkteprogramm hilft Ihnen bei der Planung der Rasensanierung:

 

1. Unkrautbekämpfung

1. Unkrautbekämpfung

2. Vertikutieren

2. Vertikutieren

3. Aerifizieren

3. Aerifizieren

4. Topdressing

4. Topdressing

5. Nachsaat

5. Nachsaat

6. Schleppen/Walzen

6. Schleppen/Walzen

7. Düngung

7. Düngung

8. Bewässern

8. Bewässern

9. Erster Schnitt

9. Erster Schnitt

10. Krankheitskontrolle

10. Krankheitskontrolle

Die 10 wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Rasenregeneration sind

  1. Unkrautbekämpfung
    Die Unkrautbekämpfung erfolgt 2-3 Wochen vor der Rasenregeneration und 5-7 Tage nach dem letzten Rasenschnitt. Mit Proclean Turf N 100 ml / 100 m2 in ca. 10 Liter Wasser. Bei starker Mischverunkrautung 10 g Aim / 100m2 zusetzen!
     
  2. Vertikutieren 
    Vertikutieren beseitigt Rasenfilz bestehend aus Wurzel-, Stängel- und Blattteile sowie Moose. Dazu wird der Boden 1-3 mm angeritzt.
     
  3. Aerifizieren 
    Aerifiziergeräte mit Voll- oder Hohlspoons versehen den Boden mit bis zu 200 Löchern/m2. Somit gelangt wieder Luft in die Wurzelzone.
     
  4. Topdressing 
    Mit UFA-Rasenerde  (5-10 l/m2) werden kleinere Unebenheiten ausgeglichen und die Keimbedingungen des Saatgutes verbessert.
     
  5. Nachsaat 
    Die Nachsaat erfolgt mit 15 g/m2 UFA-Regeneration Highspeed oder in höheren und schattigen Lagen mit UFA-Regeneration Supina.
     
  6. Schleppen/Walzen
    Saatgut, Rasenerde sowie die Erdzapfen vom Aerifizieren mit einem Netz oder Rechen verschleppen. Danach die Ansaat walzen.
     
  7. Düngung
    Eine schwache Startdüngung mit GreenPower Ideal (30 g/m2), Bellmont Park (35 g/m2) oder Expert Saat (45 g/m2) ist ausreichend.
     
  8. Bewässern 
    Der Boden ist nach der Nachsaat während den ersten 2-3 Wochen permanent feucht zu halten. Dies bedingt bei Trockenheit ein 2-3 maliges leichtes Beregnen pro Tag.
     
  9. Erster Schnitt
    Bei einer Höhe von 6-7 cm die Gräser auf 4-5 cm zurückschneiden.
     
  10. Krankheitskontrolle
    Eine Diagnose bei Krankheiten ist oft sehr schwierig. Es lohnt sich einen Fachmann beizuziehen.

 

Gutes Gelingen wünscht UFA-Samen PROFI GRÜN

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