Bewässerung

Ein paar wichtige Punkte, die es bei der Bewässerung zu beachten gilt

Bewässerung bestehender Rasenflächen

Ein gesunder Hausrasen erträgt 2 bis 3 Wochen Trockenheit ohne Schaden. Deshalb gilt hier: Selten wässern, dafür gründlich und in die Tiefe! Sobald sich die Gräser nach einer Trittbelastung nicht mehr aufrichten, ist der Welkepunkt erreicht. Das heisst, der Rasen leidet unter Trockenheit und muss bewässert werden. Pro Bewässerungsdurchgang sollten die obersten 15 cm des Bodens gut durchfeuchtet werden. Dazu braucht es mindestens 10 bei 15 Liter Wasser / m2. Somit werden tiefwurzelnde Rasengräser gegenüber den unerwünschten, flachwurzelnden Ungräsern bevorteilt.

 

Bewässerung Neu- und Übersaaten

Bei Neusaaten und Regenerationssaaten darf während des Auflaufens und der Keimung die oberste Bodenschicht nie austrocknen! Das heisst, während der ersten 2 bis 3 Wochen nach der Saat ist der Boden permanent feucht zu halten. Hierzu sind folgende Punkte zu beachten:

2 bis 3 Wochen nach der Saat

  • Der Boden darf nie austrocknen
  • 1 bis 3 Mal täglich mit 4 bis 6 l/m2 bwässern
  • Bewusst kleine Wassermengen verwenden, damit die Samen nicht weggeschwemmt werden und die Reinplanie nicht verschlämmt

Nach Bestandesschluss

  • 1 bis 2 Mal pro Woche mit mindestens 10 bis 15 l/m2 Wasser, bei sandigen Böden häufiger. Es gilt, eine 10 bis 15 cm tiefe, sättigende Durchfeuchtung des Bodens zu erreichen

 

Wichtiges zur Bewässerung

Bevorzugt bewässern bei

  • Windstille
  • niedrigen Temperaturen
  • bedecktem Himmel

Diese Bedingungen werden am ehesten am Morgen oder am Abend erreicht. Steigen aber die Temperaturen nachts auf über 18 °C, empfehlen wir, nur noch am Morgen zu bewässern. Der Krankheitsdruck steigt sonst stark an.

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Die Trittprobe zeigt, ob der Welkepunkt erreicht ist: Wenn das Gras nicht mehr aufsteht und einen Blaustich bekommt.

 

 

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