Starke Sommertrockenheit, was säen

Mit welchen Mischungen können Sie jetzt das Futterloch stopfen?

Die anhaltende Trockenheit führt zu vielen Fragen im Futterbau. Wie wird jetzt reagiert, wann wird gesät, welche Mischung und wie bringen wir es fertig  noch möglichst viel Futter zu produzieren?

Wer jetzt noch viel Futter produzieren will muss sich zuerst überlege  was für Futter er will. In der Trockenheit haben sich grosskörnige Mischungen wie Wick-Hafer-Erbsen, UFA Trias (Sandhafer, Alexandrinerklee und Wicken) oder auch Grünschnitthafer am sichersten Bewährt. Die Mischungen können geweidet oder auch siliert werden. Wichtig ist, dass sie angewelkt werden und ein Siliermittel eingesetzt wird. UFA Trias hat gegebüber dem Wick-Hafer-Erbsen Gemenge mehr Struktur und einen tieferen Wassergehalt. Der Futterwert darf aber nicht überschätzt werden.

Wer ein qualitativ hochwertigeres Futter vorzieht wählt besser ein UFA Weluz mit Luzerne, welche in der Trockenheit gut aufläuft und anschliessend tief wurzelt und somit der Trockenheit trotzen kann. Ein besonderes  Augenmerk gilt  dem pH-Wert vom Boden. Dieser darf nicht tiefer als 6,5 sein. Das Westerwoldische Raigras läuft von allen Gräsern am schnellsten auf. Aber auch ein UFA Siloball zum einsilieren oder ein UFA 106 zum eingrasen startet relativ zügig. Entscheidend ist, das das Saatgut sauber eingedrillt und mit einer Walze das Saatbeet gut rückverfestigt wird.

In der Trockenheit leiden schwache Futterbaubestände am stärksten. Was aber immer wieder beobachtet werden kann und auch von Agroscope untersucht wurde, ist, dass sich die Grasbestände nach den Niederschlägen sehr schnell erholen und bis zu 60 Prozent wieder kompensieren können.

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UFA Wick-Hafer Gemenge

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