Sojabohnen
Produktion 2008
Im Rahmen des Leistungsauftrags wird eine Sojaproduktion von 3000 t unterstützt (wie im 2007) davon 1500 t für die menschliche Ernährung und 1500 t für den Futterkanal.
Mit einer Anbauprämie von Fr. 1´500.- /ha bleiben Sojabohnen eine wirtschaftlich interessante Kultur. Der hohe Wert als Vorfrucht für Getreide ist nicht zu unterschätzen.
Anbautechnik
Anbauzonen
Sojabohnen haben einen hohen Wärmebedarf. Sie sollten daher nur in guten bis sehr guten Maisanbaugebieten bis 450-500 m ü.M angebaut werden.
Boden
Feinkrümeliges, gut abgesetztes, ebenes Saatbett, keine verdichteten Böden. Da der Wasserbedarf während Blüte und Kornbildung hoch ist, sind in trockenen Regionen leichte Böden ohne Bewässerung weniger geeignet.
Fruchtfolge
Anbaupause mindestens 3 bis 4 Jahre, sehr gute Vorfrucht für Getreide.
Düngung
Siehe unter http://www.landor.ch/
Saatzeit Ende April bis Anfang Mai (Bodentemperatur mind. 8-10°C)
Saattiefe und Reihenabstand
Saattiefe: 2-4 cm
Reihenabstand: 15 bis 50 cm; wenn gehackt wird: 45-50 cm.
Saat- Bestandesdichte
Saatdichte: 55 bis 70 Körner/m2 je nach Sorte und Frühreife
Optimale Bestandesdichte: frühreife Sorten 50-65 Pflanzen/m2, weitere Sorten 50-55 Pflanzen/m2.
Beständen unter 25 bis 30 Pflanzen/m2 liefern in der Regel eindeutig tiefere Erträge.
Impfung mit Knöllchenbakterien
Die Impfung ist absolut notwendig: entweder Saatgutimpfung oder Bodenimpfung (mit Granulat)
Ernte
Die Reife ist erreicht wenn die Körner hart sind (lassen sich mit dem Fingernagel nicht mehr ritzen) und frei in den Hülsen liegen. Der Wassergehalt liegt zwischen 12 und 16 %.
Für die Vermarktung gilt ein Wert von 11 % Wasser.
Weitere Informationen finden Sie im UFA Feldsamenkatalog 2008