Lupinen
Der Anbau von Süsslupinen ist wegen ihres hohen Protein-Gehalts interessant, dieser beträgt 35-39% der TS und der Alkaloidghalt ist tiefer als 0.05%. Lupinen erhalten den selben Flächenbeitrag wie Eiweisserbsen und Ackerbohnen.
Anbautechnik
Anbauzonen und Boden
Anbaugebiet für Süsslupinen ist das selbe wie für Körnermais, das heisst bis ca. 500-600 m. ü. M. für Weisse Lupinen und bis 600-700 m ü. M. für Schmalblättrige Lupinen.
Bevorzugt werden mittelschwere, tiefgründige Böden mit einem pH-Wert unter 6,5. Humusreiche sowie mit leicht absorbierbarem Kalk gut versehene Böden (Chlorose) sind zu vermeiden.
Fruchtfolge
Anbaupause mind. 4 Jahre. Getreide ist als Vor- und Nachfrucht am besten geeignet.
Düngung
Siehe unter http://www.landor.ch/
Saat
Anfang März bis Anfang April. Saattiefe 3 - 4 cm.
Reihenabstand 12-15 cm (Drillsaat) oder 30 cm wenn gehackt wird.
Saatgutimpfung
Ist notwendig, wenn auf der Parzelle noch keine Lupinen angebaut wurden oder wenn der ph-Wert über 6.5 liegt. Zwei Beutel Lupinen-Impfstoff (Rhizobium lupinii) je Hektare mit dem Saatgut vermischen.
Ernte
In den bevorzugten Gebieten fängt die Ernte etwa Mitte August an. Die Pflanzen trocknen vollständig ab und die Körner rascheln in den Hülsen. Für die Lagerung auf 14 % Wassergehalt trocknen.
Weitere Informationen finden Sie im UFA Felsamenkatalog 2008