Anbautechnik


Anbauzone und Boden
Bis 1000 m ü. M., unverdichtete, mittelschwere bis schwere Böden.
 
Fruchtfolge
Gänsefussgewächs, Anbaupause von 3 Jahren einhalten.
 
Düngung
Je Hektare: 100 kg N; 110 kg P2O5; 400 kg K2O; 55 kg Mg.
Borhaltige Dünger verwenden. Hohe und zu späte N-Gaben (nach dem 6- bis 8-Blatt-Stadium) können die Lagerfähigkeit der Rüben negativ beeinflussen. Auch Mist- und Güllegaben sind problematisch, wegen zu später Stickstoff-Nachlieferung.
Siehe auch unter http://www.landor.ch/
 
Sortenwahl
Das Ernteverfahren und der Rizomaniadruck müssen berücksichtigt werden
 
Saatzeit
Ab Mitte März, Bodentemperatur mindestens 5°C.
 
Saattiefe
1,5 bis 2,5 cm, in gut abgesetztes, feinkrümeliges Saatbett. Frühe Saaten flacher, spätere tiefer säen.

Bestandesdichte im Frühjahr

Normaler BestandMindest-bestand im Frühjahr Ende AprilMindest-bestand im Frühjahr Anfang MaiMindest-bestand im Frühjahr Mitte Mai
Anzahl Pflanzen / ha80-90´00044´00040´00036´000
ReihenabstandAnzahl pflanzne / 10 m Reihenlänge
44 cm35-40201816
50 cm40-45222018

Saatgutbedarf

Reihenabstand (cm)Samenbestand bei der Saat (cm)Saatgutbedarf (Dosen/ha)Saatfläche (Aren pro Dose)
449520
44143.231
4420*2.343
508520
5012.53.231
5018*2.245
* Endbestand

Saat-/Bestandesdichte
100 000 bis 110 000 Körner pro Hektare.
Bedarf: Endabstand 2,3 Dosen/ha, Knäuelsaatgut 10 –15 kg
 
Ernte
Ab Ende September schonend und erdfrei ernten. Um Fäulnis zu verhindern, Rüben nicht verletzen und Rübenkraut nicht zu tief schneiden.
 
 
Weitere Informationen finden Sie im UFA Felsamenkatalog


Versuchsresultate