UFA-Mischungen für Übersaaten
Mischungswahl
Was für Bestände sollen übersät werden?
Mäh- und Weidebestände an raigrasfähigen Standorten:
UFA U-440 AR oder
UFA U-440 AR Gras für Bestände, die bereits viel Klee enthalten.
Italienisch Raigras-Wiesen:
UFA U-240 AR oder
UFA U-Raigras für intensive Nutzung
Trockene, flachgründige Standorte und höhere Lagen:
UFA U-431 AR
Frische bis feuchte Standorte:
UFA U-444 AR und
UFA U-444 MS AR mit ummanteltem Wiesenfuchsschwanz, läuft besser aus der Sämaschine.
Lückige Pferdeweiden:
UFA U-485 Pferde- / Ponyweide
Mischungsübersicht
Mischung |
Saatmenge kg/ha | |
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UFA U-240 AR
Für Standorte mit Ital: Raigras |
20 |
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UFA U-Raigras
Für sehr intensive Ital.-Raigras-Lagen |
20 |
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UFA U-440 AR
Hauptmischung für Mäh- und Weidebestände |
20 |
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UFA U-440 AR Gras
Ohne Klee, für Mäh- und Weidebestände. |
20 |
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UFA U-431 AR
Für trockene, flachgründige Standorte. |
20 |
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UFA U-444 AR
Für frische bis feuchte Standorte. |
20 |
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UFA U-444 MS AR
Mit ummanteltem Wiesenfuchsschwanz MS. |
32 |
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UFA U-485 Pferde- / Ponyweide
Nur für Pferdeweiden, zur Ausbesserung von Narbenschäden. |
25 |
UFA U-Raigras
UFA U-Raigras bestehend aus Italienisch-, Bastard- und Englisch Raigras. Das Einsatzgebiet liegt in den sehr futterwüchsigen Regionen, wo diese Gräser durch sehr intensive Nutzung nicht mehr zum Absamen kommen.
UFA U-440 AR Gras
UFA U-440 AR-Gras ist dort einzusetzen, wo der bestehende Bestand einen zu hohen Kleeanteil aufweist und nur Gräser nachgesät werden müssen.
UFA U-444 MS AR
Der ummantelte Wiesenfuchsschwanz läuft besser aus der Sämaschine.
Schlechte Bestände – Wie weiter?
In einer Naturwiese setzen sich immer diejenigen Pflanzen durch, welche die besten Wachstumsbedingungen vorfinden.
Alle schlechten Naturwiesenbestände haben eine Geschichte! Mögliche Ursachen schlechter Bestände sind:
• Übernutzung oder Unternutzung
• zu tiefer Schnitt
• Trockenheit
• Beweidung bei nasser Witterung
• Kein Absamen
• Mäuse- und Wildschweinschäden
• Auswinterungsschäden
Damit eine Wiesenerneuerung zum Erfolg wird, müssen die Ursachen des schlechten Bestandes erkannt und behoben werden.
Wiesenübersaat
Wenn die Bestände lückenhaft sind oder der Kräuter- und Kleeanteil zu hoch ist, so führen Übersaaten zum Erfolg. Sehr wichtig ist, dass das Saatgut Bodenkontakt hat. Wenn die Saat mit dem Düngerstreuer oder einer Säwalze erfolgt, empfiehlt es sich, die Wiese vor und nach der Saat mit einer Wiesenegge abzuschleppen und danach zu Walzen. So wird das Saatgut in den Boden eingearbeitet und erhält optimale Keimbedingungen. Auflaufende Gras- und Kleepflanzen brauchen viel Licht und Wärme. Darum müssen die ersten zwei Schnitte nach der Übersaat zeitig abgeräumt werden.
Totalerneuerung bei einem Sackgassebestand
Sind weniger als 15% der erwünschten Pflanzen vorhanden oder ist der Bestand stark verfilzt, führen Übersaaten zu wenig Erfolg. Solche Wiesen führt man am besten für 1–2 Jahre der Fruchtfolge zu. Ist dies nicht möglich, so ist eine Pflugfurche oder ein Totalherbizid im Herbst und eine Neusaat im Frühling die beste Lösung (kantonale Bewilligung nötig). Diese Varianten sind der Abspritzung während der Vegetationszeit mit einer sofortigen Nachsaat vorzuziehen.
Für alle Möglichkeiten wählt man eine UFA-400er-Mischung, die dem Standort angepasst ist.
Weitere Tipps und Informationen zu den Übersaaten können sie auch dem
AGFF-Merkblatt Nr. 4 entnehmen.


